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Kourtney Kirton Di, Nov 16, '21 3 min read

3 Gründe, warum sich virtuelle Werkstouren für Ihr Unternehmen lohnen

Wie virtuelle Werksbesichtigungen für mehr Transparenz in der Produktion sorgen, um Vertrauen aufzubauen und Geschäftsrisiken zu minimieren.

Der Markt für digitale Zwillinge wurde für das Jahr 2020 auf 3 Milliarden Dollar geschätzt - und soll bis 2026 sogar auf 48 Milliarden Dollar steigen. Als einer der ersten Anwender dieser Technologie investiert das verarbeitende Gewerbe weiterhin stark in digitale Technologien für Echtzeit-Analysen, vorausschauende Wartung und IoT-Funktionen.

Auch wenn die Fertigungsindustrie mit einer stets wachsenden Nachfrage und sich schnell entwickelnden Technologielandschaft konfrontiert ist, hat sich die digitale Transformation als ein recht komplexer Prozess erwiesen. Ein Problem besteht beispielsweise darin, dass die Dokumentationen der jeweiligen Fabriken inkonsistent sind. Dies ist auf die Vielzahl unterschiedlicher Systeme und Verfahren zurückzuführen, die zum Einsatz kommen. Oft haben die Beteiligten nicht den Einblick, den sie gerne hätten, wenn es um ihre Produktionsumgebungen und Lieferketten geht.

Daher soll es in diesem Artikel darum gehen, wie digitale Zwillinge und virtuelle Rundgänge für Produktionsanlagen eine bessere Alternative zu herkömmlichen Formaten wie Unternehmensvideos und Präsentationen - oder persönlichen Besuchen - bieten können.

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Was ist eine virtuelle Werksbesichtigung?

Eine virtuelle Werksbesichtigung ist genau das, was Sie vermuten: eine immersive Tour durch die komplette Produktionsumgebung. Digitale Zwillinge, d. h. vollständige digitale Nachbildungen Ihrer Produktionsanlagen, können hierbei eine völlig immersive und eindrückliche Erfahrung der Umgebung ermöglichen. Eine digitale Fabrik stützt sich i. d. R. auf eine Kombination aus virtuellen 360-Grad-Rundgänge mit Augmented und Virtual Reality, um eine Besichtigung der Produktionsanlagen zu ermöglichen.

Dadurch ergeben sich eine Reihe von Vorteilen, wie z. B. die folgenden:

1. Mehr Vertrauen und Transparenz

Mehr denn je wollen Kunden und Kundinnen einen Blick hinter die Kulissen der Produktion werfen. Und im B2B-Bereich sind die Kunden noch anspruchsvoller: Viele haben strenge Richtlinien für die soziale Verantwortung des Unternehmens sowie für das Lieferantenmanagement. Um diese einhalten zu können, benötigen sie einen umfassenden Einblick in die Praktiken und Verfahren ihrer Geschäftspartner. Eine virtuelle Betriebsbesichtigung, die per E-Mail weitergegeben werden kann und auf die rund um die Uhr über einen Webbrowser zugegriffen werden kann, schafft Vertrauen und Transparenz, da sich alle Beteiligten einen guten Überblick über die Produktion verschaffen können.

Virtuelle Werksbesichtigungen sind auch für das Management von Lieferanten- und Partnerbeziehungen von großem Wert, da sie einen vollständigen Überblick über die Produktionskette bieten.

2. Erweiterte Ausbildungsmöglichkeiten

Produktionsumgebungen wie z. B. Autowerkstätten sind nicht gerade ungefährlich. Umso wichtiger ist es daher, die Sicherheit des Personals vor Ort zu priorisieren. Traditionell konnte die Ausbildung ausschließlich vor Ort stattfinden. Dank virtueller Betriebsbesichtigungen können neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nun digital durch die Anlagen geführt werden und in einer risikofreien Umgebung lernen, wie bestimmte Aufgaben erledigt werden müssen. Eine virtuelle Werksbesichtigung bietet sich neben Schulungszwecken auch für eine sichere Einführung von Auftragnehmern und Zulieferern in die Produktionsanlagen an.

3. Verringerung des Geschäftsrisikos

Die oben genannten Vorteile führen zu einer erheblichen Verringerung der Betriebs- und Geschäftsrisiken. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen können sich mit der Umgebung vertraut machen, noch bevor sie ihre Arbeit in der Produktion beginnen. Stakeholder haben einen vollständigen Überblick über ihre Investitionen, und Kunden können sich ein Bild davon machen, wo und wie ihre Produkte hergestellt werden. All das trägt dazu bei, mehr Transparenz zu schaffen und Risiken zu minimieren.

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Die Zukunft der virtuellen Fabrikbesichtigung

Für viele Hersteller war die Corona-Pandemie ein Wendepunkt und sie erkannten, welche Vorteile virtuelle Werksbesichtigungen für ihre Unternehmen mit sich bringen. Große Unternehmen wie Siemens und Audi sind nur zwei bekannte Beispiele, die das Modell der virtuellen Fabrikbesichtigung im Zuge der Pandemie erfolgreich implementiert haben.

Die Vorteile virtueller Werksbesichtigungen gehen jedoch weit über die kurzfristigen, während der Pandemie erforderlichen Eindämmungseffekte hinaus: Sie sorgen nicht nur für mehr Transparenz in globalen Produktionsumgebungen sowie geringere Reisekosten, sondern bieten zudem eine neue, ansprechende Art, Fabriken in einer risikofreien und leicht zugänglichen Umgebung zu besichtigen.

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