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Bulent Yusuf Do, Apr 8, '21 2 min read

Unternehmen wollen aktuelle Werksdokumentation innerhalb von 2 Jahren

Die eigene Dokumentation stets aktuell zu halten, hat für Unternehmen laut der Digital-Factory-Umfrage von NavVis oberste Priorität: 62 % der Befragten gaben an, dass dies innerhalb der nächsten 24 Monate in Angriff genommen werden sollte.

Nach den Ergebnissen einer neuen Umfrage wollen sich 62 % der Fachleute aus der Fertigungsbranche in den nächsten 24 Monaten darauf konzentrieren, die Dokumentation ihrer Produktionsstandorte auf den neuesten Stand zu bringen.

Eine gute Werksdokumentation zu pflegen, ist zwar keine leichte, aber eine sehr wichtige Aufgabe. Dokumentationsunterlagen wie Layoutzeichnungen, 3D-Modelle und Fotos mit dem tatsächlichen Ist-Zustand der Produktionslinien in Einklang zu bringen, stellt viele Unternehmen aus der Industrie jedoch immer noch vor große Herausforderungen.

Und dafür gibt es verschiedene Gründe: Die Produktionsstandorte eines Unternehmens sind oftmals über den ganzen Globus verstreut und die Standards variieren von Region zu Region. Hinzu kommt, dass Entscheidungsträger auf höherer Ebene, z. B. Global Operations Manager, sich nur einen begrenzten Überblick verschaffen können, da die Daten meist nur von CAD-Profis verarbeitet und gedeutet werden können.

Allerdings hat sich in diesem Bereich in den letzten 12 Monaten viel getan, nicht zuletzt bedingt durch die zahlreichen Umwälzungen der Corona-Pandemie. Verständlicherweise ist das verarbeitende Gewerbe heute so sehr wie nie an Möglichkeiten interessiert, die einen ununterbrochenen Betrieb der Produktionsanlagen trotz unvorhergesehener Ereignisse erlauben, etwa bei Reisebeschränkungen. Fertigungsunternehmen wollen schnell Entscheidungen treffen können, die auf den aktuellsten verfügbaren Informationen basieren.

„Vor Corona dauerte es 2 bis 5 Jahre, bis wir unsere Betriebsunterlagen auf den neuesten Stand gebracht hatten“, so ein Befragter. „Heute dauert das nur noch 1-2 Jahre.“

Weitere Einblicke wie diese finden Sie in der NavVis Digital Factory Survey 2021, in der ein multidisziplinäres Forschungsteam Branchenprofis befragt hat, um herauszufinden, wie Entscheidungsträger die Probleme und Chancen der Digitalisierung mit Hilfe von 3D-Visualisierung bewerten.

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Reisebeschränkungen führten zu einem Wandel bei der Planung und Entwicklung

Insgesamt haben wir 50 ausführliche Interviews mit Fachleuten aus der Branche geführt, die alle über unterschiedliche Erfahrungen und Verantwortungsbereiche verfügen.

Eine weitere wichtige Erkenntnis, die wir gewinnen konnten, bezieht sich auf die Einschätzung, wie sich das Thema Reisen und Fernarbeit in den nächsten drei Jahren weiterentwickeln wird: 68 % der Befragten sind sich sicher, dass der Anteil an Remotearbeit weiter zunehmen wird und Unternehmen in Zukunft internationale Dienstreisen reduzieren werden (selbst bei Wegfallen von Reisebeschränkungen).

Was die finanziellen Auswirkungen betrifft, so kam eine Person direkt zur Sache: „Die Reisebudgets werden massiv gekürzt“, sagte uns ein Senior Manager aus der Automobilbranche.

Diese Ansicht teilte auch ein Vizepräsident eines Elektronikunternehmens: „Früher war es üblich, Ingenieure oder Berater einzufliegen“, hieß es. „Das ist zwar noch möglich, aber sehr teuer. Wir denken um und bewegen uns mehr in Richtung einer technologischen Lösung.“

Ein CIO aus der Prozessindustrie erzählte uns noch von einem weiteren Vorteil, der mit einem geringeren Reiseaufkommen einhergeht: „Die Verringerung des Personals vor Ort hat im Allgemeinen für mehr Sicherheit gesorgt“, hieß es.

Wenn Sie gerne tiefer in die Materie eindringen möchten und Sie eine vollständige Aufschlüsselung der Befragten nach Branchen und Unternehmensgrößen interessiert, können Sie sich hier kostenlos die NavVis Digital Factory Survey 2021 herunterladen. Dort erfahren Sie mehr darüber, wie die digitale Fabrik von Morgen in der Automobil-, Prozess- und Elektronikindustrie aussehen kann, und wozu die Technologie heute schon fähig ist.

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Bulent Yusuf

Bulent is the Content Marketing Manager at NavVis. He loves technology, writing, and above all speaking about himself in the third person.