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Lorenz Lachauer Di, Jun 9, '20 2 min read

Wie sich digitale Zwillinge für Siemens während Corona bezahlt machen

Powered by NavVis: Dank des digitalen Zwillings des Elektronikwerks Amberg konnte Siemens schnell auf neue Maßnahmen während der Coronapandemie reagieren.

Bereits seit 2017 setzt Siemens im Rahmen seiner Digitalisierungsoffensive auf die Technologie von NavVis für die Implementierung eines vollständig immersiven digitalen Zwillings des Elektronikwerks Amberg (EWA), um seine Produktion zu optimieren. Die komplette Fallstudie finden Sie hier.

Um zu erfahren, wie der digitale Zwilling von NavVis Siemens in Zeiten von COVID-19 unterstützen konnte, haben wir Peter Krause (Simulations Expert bei Siemens EWA) um ein Interview gebeten. Dabei erzählte er uns beispielsweise davon, wie seit Beginn der Coronapandemie die Nutzung ihres digitalen Zwillings von NavVis um etwa 300 % angestiegen ist.

Bevor wir jedoch weiter ins Detail gehen: Wenn Sie gerne mehr darüber erfahren möchten, wie die NavVis-Technologie Ihr Unternehmen bei der virtuellen Fabrikplanung unterstützen kann, vereinbaren wir gerne eine kostenlose Demo mit Ihnen.

Frage: Wie lange nutzen Sie bereits die Technologie von NavVis?

Die NavVis-Technologie nutzen wir bei Siemens schon seit 2017, angefangen im Elektronikwerk Amberg (EWA), später auch in unseren Schwesterwerken in Fürth und Chengdu. Gerade in Hinblick auf die Coronakrise und die damit verbundenen Maßnahmen waren wir dadurch sehr gut aufgestellt.

„Der NavVis IVION ermöglicht es uns, unseren Kunden trotz der räumlichen Distanz virtuelle Führungen anbieten zu können, die ein wichtiger Teil der Verkaufsgespräche sind.“

Frage: Wie wirkt sich die derzeitige pandemische Lage auf den Betrieb im Siemenswerk in Amberg aus?

Die verhängten Reisebeschränkungen und Social-Distancing-Maßnahmen haben sowohl interne als auch externe Auswirkungen. Alle Werkstouren - von denen wir normalerweise Hunderte pro Jahr veranstalten - mussten abgesagt werden. Und wir haben besondere Maßnahmen zum Schutz gefährdeter Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen eingeführt. Neben Mindestabständen haben wir so z. B. auch streng getrennte Schichten realisiert. Darüber hinaus tun wir unser Bestes, die Zahl der Personen, die vor Ort im Werk sein müssen, auf ein Minimum zu beschränken.

 

Frage: Wie sind Sie mit damit umgegangen, dass Werkstouren nicht mehr möglich waren?

Der NavVis IVION ermöglicht es uns, unseren Kunden trotz der räumlichen Distanz virtuelle Führungen anbieten zu können, die ein wichtiger Teil der Verkaufsgespräche sind. Indem wir virtuell durch die Fabrikhalle gehen, können wir potenzielle Kunden von der hohen Qualität unserer Produktionsprozesse überzeugen. Auch die Integration von Live-Daten aus produktionsnahen Systemen, wie z. B. Leistungskennzahlen und Produktionsvolumina, war sehr hilfreich dabei.

„Seit der Einführung von Social-Distancing-Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 ist die Nutzung unseres digitalen Zwillings von NavVis um etwa 300 % angestiegen. Viele Aufgaben in den Bereichen Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz (SGU) sowie Anlagenplanung und Betrieb können so aus der Ferne im Home-Office erledigt werden.“

Frage: Wie ist es Ihnen gelungen, die Zahl der Personen vor Ort zu verringern, ohne die Produktion einstellen zu müssen?

Eine Vielzahl von Tätigkeiten, die normalerweise in der Produktionshalle durchgeführt werden müssen, konnten wir dank dem NavVis IVION aus der Ferne erledigen. So können wir beispielsweise vom Home Office aus neue Maschinen nach einer Risikobewertung durch unser SGU-Team abnehmen. Außerdem können auch sämtliche Fragen rund um die Layoutplanung und Produktverlagerung, z.B. von Amberg nach Fürth, zuverlässig untersucht und geklärt werden, ohne dabei vor Ort sein zu müssen. 

Mehr darüber, wie Siemens mit Hilfe der NavVis-Technologie seine Fabriken digitalisiert, erfahren Sie in unser Fallstudie zu diesem Thema.

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