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Kourtney Kirton Di, Jun 23, '20 6 min read

Wir sind NavVis: Pablo Arias, Advanced Software Engineer

Unser Software-Ingenieur Pablo Arias begann seine Karriere mit dem Programmieren einer Website für seine Tante. Heute ist er Teil eines multidisziplinären Teams bei NavVis.

Die Menschen sind das, was NavVis wirklich ausmacht. Wir sind mehr als die innovative Technologie, die wir entwickelt haben. Wir sind ein lebhaftes, kulturell vielfältiges und eingespieltes Team, das gemeinsam Außergewöhnliches leistet. Im NavVis Employee Spotlight stellen wir zukünftigen Bewerbern und Bewerberinnen unser Unternehmen und die inspirierenden Menschen vor, mit denen Sie vielleicht zusammenarbeiten werden.

Für den fünften Beitrag dieser Serie haben wir uns für ein paar Fragen Pablo Arias geschnappt, einen aus Kolumbien stammenden Advanced Software Engineer im Navigation Team bei NavVis. Warum seine Karriere als Webdesigner eher zufällig begann, und was Pablo gerne macht, wenn er gerade einmal nicht programmiert, haben wir in einem Interview mit ihm erfahren.

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Wie bist du zum Programmieren gekommen?

Ich bin in Kolumbien aufgewachsen. Als ich jünger war, wusste ich nicht wirklich, was ich einmal machen wollte. Eine Zeit lang wollte ich zum Beispiel Anwalt werden. Später dann, das war im Sommer, bat mich meine Tante, eine Website für ihre kleine Firma zu programmieren. Sie ging davon aus, dass sich junge Menschen ja mit allem auskennen müssten, was mit dem Internet und Websites zu tun hatte. Tatsächlich hatte ich aber vorher noch nie etwas programmiert; versuchen wollte ich es trotzdem.

Also habe ich mir ein Buch über Webdesign für absolute Anfänger gekauft. Das Ergebnis war dann eine sehr primitive Website, auf die ich aber damals sehr stolz war. Meine Tante gab mir ein paar Pesos für meine Arbeit, und das war der Punkt, an dem ich den Beruf des Programmierers das erste Mal so richtig in Betracht gezogen habe. Ich habe angefangen, Webseiten für alles Mögliche zu erstellen, und einfach nicht wieder aufgehört; ich war regelrecht besessen davon.

Nach der Schule wollte ich Informatik studieren und kam nach Deutschland, um mein Studium fortzusetzen. Das war für mich völlig logisch, da ich eine deutsche Schule besuchte und fließend Deutsch sprechen und schreiben konnte.

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Warum hast du dich für NavVis entschieden?

Auf Navvis bin ich durch die Technische Universität hier in München gekommen. Ich war auf der Suche nach einem Teilzeitjob, der etwas mit Programmierung zu tun hat. An NavVis hat mich besonders die einzigartige Art der Datenerfassung und -Generierung gereizt. Wenn man einen Raum so effizient und mit einer solchen Fülle von Daten scannen kann, eröffnen sich enorm viele Anwendungsfälle und Herausforderungen. Ich denke, für mich und viele der anderen talentierten Ingenieure und Ingenieurinnen, die hier arbeiten, liegt der Reiz in der Einzigartigkeit der Probleme, die wir täglich zu lösen haben.

„Ich denke, für mich und viele der anderen talentierten Ingenieure und Ingenieurinnen, die hier arbeiten, liegt der Reiz in der Einzigartigkeit der Probleme, die wir täglich zu lösen haben.“

Wie sieht ein typischer Arbeitstag für dich aus?

Der sieht eigentlich immer unterschiedlich aus. Im Grunde können wir uns den Tag so einteilen, wie wir wollen. Das Einzige, was jeden Tag gleich ist, ist unser tägliches Meeting. Es gibt Tage, an denen wir diskutieren, wie wir ein Problem lösen können, und dann brainstormen. An anderen Tagen sind wir hauptsächlich mit dem eigentlichen Programmieren und dem Prüfen des Codes der anderen beschäftigt. Pro Woche sind auch immer ein paar Stunden für Weiterbildung und Lernen reserviert. Da nehmen wir uns Zeit, um gemeinsam einen Online-Kurs zu besuchen oder unsere Fähigkeiten auf andere Weise zu verbessern. Anschließend präsentieren wir unsere Erkenntnisse dem Team, um unser Wissen weiterzugeben.

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Wie ist dein Team aufgebaut?

Im Navigation Team basiert unsere Arbeit auf der Idee, dass man die Position einer Person über visuelle Informationen bestimmen kann. Nachdem man einen Innenraum gescannt und visuelle Informationen gesammelt hat, kann man dem Computer beibringen, die einzelnen Bereiche zu erkennen und zu identifizieren.

Indoor-Positionierung anhand von visuellen Daten ist eine komplexe Aufgabe, für die man Fachkenntnisse aus verschiedensten Fachgebieten sowie unterschiedliche Technologien und Plattformen benötigt. Daher haben die Mitglieder unseres Teams verschiedene berufliche und akademische Hintergründe - wir haben zum Beispiel Leute mit einem starken mathematischen Background, und wiederum andere, die seit vielen Jahren in der Branche tätig sind, sowie spezialisierte Developer - ein sehr vielfältiges Team also.

Ohne diese unterschiedlichen Fähigkeiten und Erfahrungen ginge es nicht, und wir müssen auch sehr eng zusammenarbeiten. Kommunikation und Teamarbeit sind hierbei entscheidend.

„Was mir hier gefällt, ist, dass wir die Freiheit haben, unsere eigenen Tools zu verwenden und sie so anzupassen, wie wir wollen.“

Wie sieht dein Arbeitsplatz aus?

Wie die meisten Entwickler und Entwicklerinnen überlasse ich da nichts dem Zufall. Wenn man sich alles optimal einrichtet, macht es die Arbeit deutlich einfacher. „Was mir hier gefällt, ist, dass wir die Freiheit haben, unsere eigenen Tools zu verwenden und sie so anzupassen, wie wir wollen.“

Die meisten Programmierer verwenden eine IDE (integrierte Entwicklungsumgebung), die bei vielen mühsamen Aufgaben hilft und viel Zeit spart. Ich verwende allerdings gerne ein eher älteres Tool namens VIM, eine rein textbasierte Anwendung. Auch wenn sich vielleicht andere darüber lustig machen, aber für mich funktioniert es, weil ich auf diese Weise von einem anderen Rechner aus programmieren kann.

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Mit wem arbeitest du zusammen?

Unser Team ist in zwei Unterteams aufgeteilt. Die eine Hälfte konzentriert sich mehr auf die mobile Seite und die andere Hälfte mehr auf das Backend, also die Server und die Infrastruktur für die Datenverarbeitung, die die Bilder empfängt und verarbeitet.

Ich bin im Backend tätig und verlasse mich daher sehr auf mein Team Jukka, Manu und Mark und natürlich auf unseren Teamleiter Basti. Wir entwickeln das Backend gemeinsam. Mark ist unser Experte für Machine und Deep Learning, und wie Jukka und Manu, hat er viele Jahre Berufserfahrung in dem Bereich.

„Bei NavVis wird es garantiert nie langweilig. Für mich persönlich eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte.“

Wie schaltest du am liebsten ab?

Ich tanze gerne Salsa, also bin ich wohl ein ziemlich stereotyper Latino! Wo ich herkomme, ist Tanzen ein wichtiger Teil unserer Kultur. Bei jedem Beisammensein dreht sich alles um Musik und Tanzen, das ist für mich etwas, das ich von klein auf kenne. Salsa hat mir allerdings vorher nicht besonders viel Spaß gemacht, das fing erst an, als ich nach München kam und einen Kurs besucht hab.

Außerdem schaue ich super gerne Telenovelas, das sind Drama-Soaps aus Lateinamerika. Es erinnert mich immer ein bisschen an zu Hause, auch wenn das vielleicht ein bisschen kitschig oder klischeehaft ist. Und ich arbeite auch sehr gern an vielen kleinen Technik-Projekten. Vor etwa zwei Jahren habe ich dann auch angefangen, einen Blog zu schreiben. Inzwischen habe ich da eine ganze Menge von Followern, so dass ich meine Leidenschaft fürs Schreiben und Technik miteinander verbinden kann.

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Was würdest du jemandem sagen, der darüber nachdenkt, sich dem NavVis-Team anzuschließen?

Probieren geht über Studieren. Man hat nichts zu verlieren, und es lohnt sich definitiv, diese Chance zu nutzen. Langweilig wird es bei NavVis nämlich definitiv nie. Für mich persönlich ist es eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Ich habe mich Herausforderungen gestellt, die ich nie für möglich gehalten hätte, und konnte mich ständig weiterentwickeln. Ich habe so viele talentierte und erfahrene Leute kennenlernen dürfen, so dass die Arbeit sehr erfüllend war.

Was ist der beste Ratschlag, den du je bekommen hast?

Wenn du die schlauste Person im Raum bist, dann bist du im falschen Raum. Ich lerne sehr viel von meinen Kolleginnen und Kollegen, sowohl persönlich als auch beruflich, daher kann ich mich mit diesem Ratschlag sehr gut identifizieren. Man sollte sich mit Menschen umgeben, die einen voranbringen! Und das ist - zumindest für mich - sehr wichtig.

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