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Kourtney Kirton Mi, Jun 8, '22 3 min read

NavVis ist bunt: Samantha A. über drei Schritte, um ein besserer Ally zu sein

In dieser speziellen Blogserie zum Pride Month wollen wir aufklären, Vorurteile abbauen und unsere Plattform nutzen, um uns gegenseitig zu stärken.

NavVis steht für Diversität und Inklusion. Wir glauben, dass jedes Lebewesen Respekt verdient. Deshalb ist es für uns wichtig, unserem Team eine Stimme zu geben und unsere Werte zu leben.

Als Unternehmen, das jeden Menschen schätzt, erkennen wir auch an, dass wir nicht immer die passenden Antworten haben. Dieser Monat ist die Gelegenheit, das Bewusstsein zu stärken, um Positivität zu verbreiten und unsere Plattform mit Menschen aus allen möglichen Bereichen zu teilen. Wir wollen, einen Raum zu schaffen, in dem Menschen ihre Erfahrungen teilen können.

Heute teilt uns Samantha Aleman ihre Erfahrungen mit. Sie ist Werkstudentin und hat den langen Weg von Kolumbien nach Deutschland aufgenommen, um bessere Berufsaussichten zu haben. Als Marketing-Studentin interessierte sie sich für NavVis und unseren Ansatz für die AEC-Branche. Derzeit arbeitet sie daran, ihre Fähigkeiten in den Bereichen Unternehmenskommunikation und soziale Medien auszubauen. Anderen zu helfen macht sie glücklich. Samantha ist überzeugt, dass es notwendig ist, sich dafür einzusetzen, dass diese Welt ein besserer Ort wird.

Hier ist, was sie mit uns allen teilen wollte: 3 Schritte, um ein besserer LGBTQ–Ally zu sein

Warum hast du dich entschieden, das mit uns zu teilen?

Weil ich in einem Land aufgewachsen bin, in dem über dieses Thema oft geschwiegen wird, habe ich beschlossen, das Bewusstsein dafür zu stärken und zur Lösung dieses Problems beizutragen. Personen, die sich als Teil der LGBTQ-Gruppe identifizieren, werden für das, was sie sind, diskriminiert oder sogar verfolgt. Aus diesen und anderen Gründen ist es wichtig zu zeigen, dass man Toleranz lernen kann und wir gemeinsam ein offenes und inklusives Umfeld schaffen können.

Mit dem Begriff Ally sind Menschen gemeint, die ihre Privilegien nutzen, um Minderheiten zu unterstützen. Sie verbünden sich also mit einer diskriminierten Gruppe, obwohl sie selbst kein Teil davon sind. Wie kann man nun also ein besserer und toleranter Ally sein? Hier sind 3 grundlegende Schritte, die einem dabei helfen können:

  1. Man sollte sich über die Sprache der LGBTQ-Gemeinschaft informieren. Wer gehört überhaupt zu dieser Gemeinschaft? Zu dieser Gemeinschaft gehören u.a. Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Queers, Pansexuelle, Asexuelle, aber auch andere Menschen. Man sollte seinem Gegenüber gut zuhören, denn es gibt Menschen, die sich außerhalb dieser Kategorien identifizieren und möchten, dass Sie anders angesprochen werden.
  2. Man sollte LGBTQ-gerechte Sprache verwenden. Manche Menschen empfinden die Bezeichnung „homosexuell“ als abwertend und bevorzugen den Begriff „gay“. Anstatt eine Gruppe von Menschen mit „Sehr geehrte Damen und Herren“ zu begrüßen, könnte man auch einfach „Sehr geehrte Gäste“ sagen. Wenn man weniger binäre Sprache verwendet, fühlen sich alle Menschen angesprochen, auch diese, die sich außerhalb der binären Geschlechtervorstellung identifizieren. Am Anfang mag es schwer fallen, aber Übung macht den Meister! In diesem Video finden sich weitere Beispiele.
  3. LGBTQ-Personen werden in allen möglichen Situationen diskriminiert, und eben auch am Arbeitsplatz. Doch es gibt Möglichkeiten, etwas dagegen zu tun. Wenn man irgendeine Art von Diskriminierung oder Schikane mitbekommt, sollte man einschreiten und seinen Kolleg:innen helfen. Bei NavVis werden solche Handlungen nicht toleriert, und es ist wichtig, dass man sich für seine Kolleg:innen einsetzt.

Was sollte man von diesem Artikel mitnehmen?

Ein grundlegender Tipp, den man aus diesem Artikel mitnehmen kann, ist, dass die Welt ein bunter Ort ist. Auch wenn man nicht alles direkt versteht, gibt es viele Menschen, die mit ihrer Identität zu kämpfen haben, und es liegt in unserer Verantwortung, ihnen zu helfen, sich in unserer Gesellschaft aufgenommen zu fühlen. Es gibt ein Spektrum jenseits der heterosexuellen Norm und den binären Geschlechtsvorstellungen, und all diese Menschen sollten gleichermaßen respektiert werden.

Wo kann man mehr erfahren?

Es ist äußerst wichtig, dass Personen, die nicht der LGBTQ-Gemeinschaft angehören, verstehen, dass dieser Artikel nur als Anreiz dient. Eine offene Kommunikation ist unheimlich wichtig, denn wir alle können davon profitieren, die Welt mit den Augen anderer zu sehen.

Hier sind einige zuverlässige Webseiten, die helfen können, ein guter Ally zu sein:

Fazit

Die verschiedenen Erfahrungsberichte und Geschichten unserer Mitarbeiter:innen zeigen: Es gibt noch so viel mehr zu lernen. Als Unternehmen werden wir in unseren nächsten Beiträgen weiterhin diejenigen zu Wort kommen lassen, die uns etwas beibringen können. Wir befinden uns in einer Zeit des positiven Wandels, von dem wir alle etwas mitnehmen können!

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