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Sean Higgins Do, Apr 28, '22 5 min read

Was ist eine virtuelle Demo? Warum du das wissen solltest.

Eine virtuelle Demo ist kein Webinar, aber auch keine persönliche Demo. Doch was ist es? Sean Higgins hat Noah Eckhous interviewt, um es herauszufinden.

In den letzten Jahren wurden wahrscheinlich viele Ihrer geschäftlichen Besprechungen über den Computerbildschirm abgehalten. Das könnte zu der Annahme führen, dass eine virtuelle Demo im Grunde das Gleiche ist wie eine persönliche Demo – virtuell durchgeführt. Das ist jedoch nicht korrekt.

Virtuelle Demos sind ein Erlebnis für sich. Sie können Ihnen wesentliche Einsichten liefern, die Sie in Blogbeiträgen, Whitepapern, Fallstudien, Webinaren oder sogar persönlichen Demos nicht bekommen werden.

Um herauszufinden, warum virtuelle Demos ein wichtiger Bestandteil des Entscheidungsprozesses sind, habe ich mich mit Noah Eckhous, dem Senior Customer Success Manager von NavVis, getroffen. Er erklärte, wie eine virtuelle Demo abläuft, und warum sie Ihre Chance sind, einen ersten, echten „Blick hinter die Kulissen“ zu bekommen.

Das 1-und-1 von virtuellen Demos

Laut Noah Eckhous macht jedes Unternehmen es unterschiedlich. NavVis führt seine virtuellen Demos im Webinar-Format durch: Beginnend mit einer gut vorbereiteten Präsentation des Customer Success Teams, gefolgt von einer Frage-und-Antwort-Runde. Zeitlich gesehen könnten Sie problemlos während Ihrer Mittagspause an so einer Demo teilnehmen, ohne zu viel Ihres Tages in Anspruch zu nehmen.

Aktuell bietet NavVis zwei virtuelle Demos rund um das mobile Mapping System NavVis VLX an. Die Idee ist, dass Sie nach der Teilnahme an beiden Varianten mit einem ganzheitlichen, tiefgreifenden Verständnis des Geräts nach Hause gehen.

Das erste der zwei virtuellen Angebote fokussiert sich auf die Hardware und den Workflow. Das Team führt Sie zunächst durch die einzelnen Bestandteile des Systems. Es werden Aspekte wie Laserreichweite, Kameraauflösung, Akkulaufzeit, Scandauer und andere technische Details behandelt. Zusätzlich wird die Ergonomie betrachtet und die richtige Art und Weise das System zu tragen und zu verpacken vorgeführt.

Dieser erste Teil lässt sich auch mit einem persönlichen „Überblick über das Datenblatt und die Details beim Einsatz des Geräts im Feld“ vergleichen, so Eckhous.

Im Workflow-Teil der Demo führt das Team durch ein Beispielprojekt. Ein „Nutzer“ erfasst Daten, ein anderer verarbeitet sie und ein dritter erstellt anhand der Daten ein Modell. Auf diese Weise demonstrieren sie den gesamten Einsatzbereich des Systems für den kompletten Erfassungsprozess.

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Die zweite Variante der virtuellen Demos konzentriert sich auf die Genauigkeit des mobilen Mappings. Hier beginnt das Team mit einer schonungslosen Vorstellung der realen Genauigkeit des Systems (und führt in die strenge Methodik zur Bestimmung der Genauigkeit ein). Ebenso werden Best Practices vorgestellt, um möglichst genaue Ergebnisse zu erhalten. Es wird gezeigt, wie man mit Hilfe des Displays in Echtzeit Feedback zur Qualität des Scans bekommt, sowie das Erfassen und Registrieren von Kontrollpunkten.

Am Ende der virtuellen Demo steht die wirtschaftliche Betrachtung der Genauigkeit. Zusammen mit den anderen Teilnehmenden diskutieren Sie die Bedeutung der Genauigkeit für Ihre Kunden und wie Sie das Thema Genauigkeit gezielt in Ihre Angebote integrieren können.

Warum sollten Sie das wissen?

Wie Sie wissen, bietet Ihnen eine persönliche Demo die Möglichkeit, das Gerät vor dem Kauf auszuprobieren – vielleicht gehen Sie in Ihrem Büro eine besondere Treppe hinauf oder führen es um das Gebäude herum, um zu sehen, wie der SLAM-Algorithmus sich im Outdoor-Bereich verhält.

Warum sollte man dann nicht einfach direkt mit einer persönlichen Demo beginnen?

Noah Eckhous ist der Meinung, dass diese persönlichen Demos genau richtig für Laserscanning-Profis sind, die schon genau wissen, wie mobile Mapping-Technologie funktioniert und was sie davon erwarten. Sie sind äußert wertvoll für potenzielle Käufer, die schon einige Systeme in der engeren Auswahl haben, bevor sie eine endgültige Kaufentscheidung treffen.

Was jedoch, wenn der Bereich mobiles Mapping für Sie noch neu ist? Oder Sie noch am Beginn Ihres Entscheidungsprozesses stehen? Was ist, wenn Sie noch nicht genau wissen, was für Ihr Unternehmen das Richtige ist? Oder wenn Sie noch dedizierte Fragen haben, die Sie beantwortet haben möchten? Dann sollten Sie an einer virtuellen Demo teilnehmen.

Was sind die Vorteile?

Wie Noah Eckhous erklärt, wird die virtuelle Demo eines Systems wie des NavVis VLX „Ihnen helfen, früher in Ihrem Kaufprozess mehr Transparenz zu erhalten“. Hier sind einige der Vorteile, die eine Demo Ihnen bietet.

  • Echte Antworten auf technische Fragen

Über das Lesen von Blogbeiträgen, Whitepapern und Fallstudien können Sie viel erfahren. Aber nur eine virtuelle NavVis-Demo ermöglicht Ihnen den direkten Kontakt mit dem Customer Success Team, das Eckhous gerne als „das technische Gewissen des Vertriebsteams“ bezeichnet. Stellen Sie eine direkte technische Frage, und das Team wird Ihnen eine ehrliche Antwort geben.

Haben Sie Fragen dazu, wie genau das System wirklich ist? Zur Akkulaufzeit? Oder ob ein mobiles Mappingsystem für Ihre speziellen Anwendungsfälle geeignet ist? Nehmen Sie an einer virtuellen Demo teil und Sie werden es herausfinden.

  • Minimale Verpflichtung

Um diese Art von ausführlichen Antworten zu erhalten, ist es normalerweise erforderlich, einen Verkäufer zu kontaktieren und einen Verkaufsprozess zu beginnen. Wenn Sie dazu jedoch noch nicht bereit sind, kann eine virtuelle Demo helfen entscheidende technische Antworten zu bekommen, ohne sich verpflichtet zu fühlen.

„Normalerweise“, so Eckhous, „müssten Sie zwei oder mehr Gespräche mit einem Vetriebs-Kollegen führen, bevor Sie zu einem Gespräch mit dem Customer Success Team oder zu mir kämen. Durch die virtuelle Demo haben Sie die Möglichkeit des direkten Kontakts mit den technischen Experten, denen Sie gegebenenfalls detaillierte Fragen stellen möchten.“

  • Lernen Sie von Gleichgesinnten und Kollegen

Ebenso ein großer Vorteil ist, dass Sie zusammen mit etwa 30 anderen interessierten Unternehmen Ihrer Branche an einer virtuellen Demo teilnehmen. So erhalten Sie Antworten auf Fragen, an die Sie selbst gar nicht gedacht hätten.

„Vielleicht hat jemand von Unternehmen A eine wirklich gute Frage, die Unternehmen B bis E gar nicht gestellt hätten“, sagt Eckhous. „Diese Frage könnte die ganze Gruppe zum Nachdenken bringen. Während einer virtuellen Demo profitieren Sie von der „Schwarmintelligenz“, sodass Sie am Ende einen wirklich umfassen Einblick erhalten haben.“

Viel Information, wenig Verpflichtung

Eine virtuelle Demo kann viel mehr sein als eine persönliche Demo, die via Bildschirm stattfindet. NavVis führt diese durch, um Ihnen echte Antworten zu den Systemen zu geben, die Sie für Ihr Unternehmen in Betracht ziehen. Eine virtuelle Demo kann Ihnen den entscheidenden „Blick hinter die Kulissen“ geben, den kein anderes Informationsmaterial bieten kann. Und das alles mit einen geringen Aufwand Ihrerseits.

„Wenn Sie irgendeine detaillierte Frage nach dem Lesen der technischen Spezifikationen oder nach der Teilnahme an einem Webinar haben, und technische oder praktische Antworten wünschen? Melden Sie sich einfach bei einer virtuellen Demo an“, so Eckhous. „Und dann einfach abtauchen, sobald es vorbei ist.“

Und Sie haben Glück – NavVis führt jeden Monat virtuelle Demos durch, und zwar in mehreren Sprachen. Verschaffen Sie sich hier einen Überblick über die bevorstehenden Veranstaltungen und melden Sie sich für eine an, die Ihr Interesse weckt.

Sean Higgins ist ein selbstständiger Technikjournalist, ehemaliger Redakteur einer Fachzeitschrift und Naturliebhaber. Er ist der Meinung, dass 3D-Technologien klar und verständlich erklärt und besprochen werden sollten.