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LOOOM erweckt mit Hilfe des NavVis M6 (und spezieller Beleuchtung) eine alte Brauerei wieder zum Leben

Fallstudie
Februar 2021

Das mobile Indoor-Mappingsystem NavVis M6 kommt in einer historischen Brauerei für ein ambitioniertes Reality-Capture-Projekt zum Einsatz.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Alle fünf Stockwerke des Gebäudes, vom Dachgeschoss bis zum Keller, wurden von LOOOM mit Hilfe eines NavVis M6 gescannt.

  • In gerade einmal fünf Arbeitstagen konnten zwei Spezialisten mit zwei NavVis M6 Geräten eine Fläche von rund 45.000 m2 scannen - und das trotz schlechter Lichtbedingungen und unebenem Boden.

  • Auf Grundlage der hochwertigen Punktwolken wurden Grundrisspläne und Schnittansichten erstellt.

  • Die Brau Union verfügt nun über eine sehr detaillierte Bestandsdokumentation ihres Gebäudes.

  • ber NavVis IVION können die Gebäudeeigentümer jederzeit virtuell auf ihr digitales Gebäude zugreifen - ganz einfach per Smartphone, PC oder Tablet über einen Standard-Webbrowser.

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Das goldene Zeitalter des Biers

Was macht man mit einer leerstehenden Brauerei? Vor dieser Frage stand auch die Brau Union in Linz, Österreich. Die Bierbrauerei hat mit der 1836 von Franz Lehner erbauten Poschacher Brauerei ein historisches Objekt in ihrem Immobilienportfolio, das seit 1981 aufgegeben wurde und seitdem leer steht. Während die Brauerei zu Beginn des 20. Jahrhunderts jährlich etwa 100.000 Hektoliter Bier produzierte, hat die Region heute einen größeren Bedarf an modernen Büroflächen.

Das Fermentieren einer Lösung

Die Brau Union startet ein Sanierungsprogramm, um der Immobilie neues Leben einzuhauchen. Doch bereits die erste Entscheidung, die es zu treffen gilt, ist keine leichte: Soll die Brauerei abgerissen oder neu gebaut werden? Um diese Entscheidung treffen zu können, musste das Unternehmen eine vollständige Bestandsaufnahme des Gebäudes und seiner Umgebung durchführen.

Dafür wurde der Indoor-Scanning-Spezialist LOOOM mit der Digitalisierung des gesamten Gebäudes und der Erstellung von Bestandsplänen beauftragt. Mit dem NavVis M6, einem Indoor Mobile Mapping System (IMMS) auf Rädern, sollte ein kompletter digitaler Grundriss erstellt werden, um den Kunden bei seiner Planung zu unterstützen.

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Es werde Licht!

Das Team von LOOOM war flexibel genug, um sofort mit dem Projekt beginnen zu können. Doch bei der ersten Besichtigung des fünfstöckigen Gebäudes fiel ihnen etwas Ungewöhnliches auf - Es gab keinen Strom.

„Unsere Indoor-Mapping-Spezialisten standen vor einer völlig neuen Herausforderung“, erklärt LOOOM-Projektleiter Alex Lindert. „So gut wie nirgendwo auf dem Gelände gab es eine Stromversorgung. Wir hatten also nicht nur kein Licht, sondern auch keine funktionierenden Steckdosen!“

Das Team machte sich unbeirrt mit Stift und Papier daran, einen Schlachtplan zu schmieden. Sie verlegten mehr als 300 Meter Verlängerungskabel und installierten LED-Lampen. Nachdem das Gebäude also angemessen ausgeleuchtet war, konnte das Scannen beginnen.

Von Nutzen war auch die 6D-SLAM-Technologie des NavVis M6, welche Höhenunterschiede automatisch ausgleicht. „Manchmal gab es keinen ebenen Boden auf der Baustelle“, so Lindert. "Die Trümmer haben zwar für einige Erschütterungen gesorgt, aber wir konnten trotzdem ohne Probleme weiter scannen."

“In gerade einmal fünf Arbeitstagen konnten zwei unserer Spezialisten mit zwei NavVis M6 Geräten eine Fläche von rund 45.000 m2 scannen. Eine unglaubliche Leistung, wenn man einmal alle Hindernisse bedenkt: schlechte Lichtverhältnisse, tonnenweise alte Möbeln, Schmutz, Spinnweben, Hitze im Dachgeschoss und Kälte im Keller.”

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Alex Lindert
Projektmanager bei LOOOM

 

 

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Prost!

LOOOM erfasste insgesamt 57 registrierte Einzelscans, anhand derer eine 8,9 GB große Punktwolke mit Milliarden von Punkten in hoher Qualität erzeugt werden konnte.

Zusammen mit den über 5.000 Panorama-HD-Bildern war es nun möglich, das Gelände komplett zu digitalisieren und eine exakte digitale Kopie aller fünf Stockwerke des Brauereigebäudes zu generieren. Dazu gehören Bestandsgrundrisse und Schnitte, die mit Hilfe der hochwertigen Punktwolke erstellt wurden.

Über NavVis IVION konnten die Gebäudeeigentümer dann jederzeit virtuell auf ihr digitales Gebäude zugreifen - ganz einfach per Smartphone, PC oder Tablet über einen Standard-Webbrowser.

„Da das Gebäude so alt ist, sind die Wände teilweise noch extrem dick, oft mehr als ein Meter“, ergänzt Lindert. „Es stellt sich daher die Frage, ob es nicht vielleicht wirtschaftlicher ist, die Grundstruktur intakt zu lassen und das Gebäude zu sanieren und umzubauen, anstatt es komplett abzureißen.“

Diese Entscheidung müsse von den Eigentümer zwar noch getroffen werden, allerdings stehe mit einer sehr detaillierten Bestandsokumentation einer erfolgreichen Wiederbelebung des Gebäudes nichts mehr im Wege, so Lindert abschließend.

“Die Eigentümer können nun bequem am Laptop oder Tablet alle Bereiche vermessen, können Punkte markieren, einzelne Räume hervorheben und eine genaue Planung vornehmen. Einer erfolgreichen Sanierung des Standortes steht nun nichts mehr im Wege.”

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Alex Lindert
Projektmanager bei LOOOM

 

 

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