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Bulent Yusuf Di, Feb 16, '21 2 min read

Wie SLAM-Technologien den Weg für autonomes Scannen mit Robotern ebnen

Robotic Mapping ist eine vielversprechende Technologie, die wir bei NavVis sowohl unabhängig als auch gemeinsam mit unseren Partnern näher untersuchen.

Wir bei NavVis haben natürlich immer ein Auge auf die neuesten Technologien in unserer Branche. Wir begeistern uns für neue Innovationen, sind aber auch pragmatisch, wenn es darum geht, zu untersuchen, ob diese neuen Technologien auch wirklich praktikabel sind.

Auf Grundlage unserer langjährigen Forschungs- und Entwicklungsarbeit - sowohl unabhängig als auch in Zusammenarbeit mit Partnern auf der ganzen Welt - sind wir der Meinung, dass robotorgestütztes Mapping eine äußerst vielversprechende Technologie ist.

Beim so genannten robotic mapping wird das Scannen autonom durch einen Robotor ausgeführt, menschliches Eingreifen ist dabei nicht erforderlich. Unternehmen wie Boston Dynamics haben diesbezüglich in den letzten Jahre beeindruckende Fortschritte erzielen können: Besonders der hundeähnliche Roboter „Spot“ würde sich für diese Art des Mappings eignen, indem man den mobilen Laserscanner auf seinem Rücken montiert.

Diese neue Art des autonomen Scannens wäre nicht nur kostengünstig, sondern würde es auch erlauben, hochwertige Scandaten an Orten und Umgebungen zu erfassen, die für Menschen schlecht zugänglich oder gefährlich sind. So wäre es denkbar, Sicherheitskontrollen von abgelegenen Anlagen in Form von regelmäßigen Scans durch einen Roboter durchführen zu lassen.

Robotergestütztes Mapping würde sich allerdings nach unseren Schätzungen für Einzel-Scans (noch) nicht rentieren - weder in Hinblick auf Kosten, noch auf die benötigte Zeit. Das liegt unter anderem darin begründet, dass sowohl die Anschaffungskosten für den Roboter als auch der Mehraufwand für Einrichtung, Training und Wartung nicht zu unterschätzen sind. Zudem muss auch die zu scannende Umgebung entsprechend vorbereitet werden, beispielsweise durch das Anbringen von Markierungen.

Für regelmäßige Einsätze jedoch ist das robotergestützte Scannen eine echte Alternative: Denn je öfter ein Bereich erfasst wird, desto günstiger ist der Scan (bezogen auf den Quadratmeter). Und je aktueller die Daten sind, desto wertvoller sind sie. In diesem Sinne eignet sich diese Art des autonomen Scannens besonders für Unternehmen, die für ihr Geschäft täglich aktuelle Daten benötigen, sowie für Sicherheitskontrollen von Bereichen, die für Menschen unzugänglich oder gefährlich sind.

 

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Powered by NavVis: SLAM-basiertes Scannen mit Robotern

Alles ganz schön spannend, oder? Aber diese ganze Entwicklung kommt nicht von ungefähr: Ohne die Erfindung von Totalstationen, die wiederum den terrestrischen Laserscannern (TLS) und später den mobilen Mappingsystemen den Weg ebneten, wären mobiles und robotergestütztes Scannen heute nicht denkbar. Technisch gesehen gibt es zwischen mobilem und robotergestütztem Mapping viele Überschneidungen, weswegen sie gut miteinander kombinierbar sind.

SLAM (Simultaneous Localization and Mapping) kommt nicht nur beim autonomen Fahren zum Einsatz: Auch unsere mobilen Mappingsysteme NavVis M6 und NavVis VLX arbeiten mit speziellen SLAM-Algorithmen, welche die perfekte Grundlage für das robotergestützte Scannen bilden.

Unsere mobilen Mappingsysteme sind dabei nicht nur vielseitig einsetzbar, sondern liefern immer qualitativ hochwertige Punktwolkendaten.

Die Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Partnern ist für uns von enormem Wert, da sie äußerst produktiv ist. Allen, die robotergestütztes Mapping in ihre Arbeitsabläufe integrieren möchten, empfehlen wir, statt in einen TLS in einen SLAM-basierten mobilen Mapper von NavVis zu investieren.

Haben wir Sie neugierig gemacht? Wenn Ihnen bereits ein möglicher Anwendungsfall vorschwebt, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf und wir besprechen Ihr Vorhaben im Detail.  

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Bulent Yusuf

Bulent is the Content Marketing Manager at NavVis. He loves technology, writing, and above all speaking about himself in the third person.